Sellerie

In Deutschland gibt es drei Kulturformen des Selleries, die aus der Wildform Apium graveolens var. graveolens entstanden sind: Bleichsellerie (Apium graveolens var. dulce), Knollensellerie (Apium graveolens var. rapaceum) und Schnittsellerie (Apium graveolens var. secalinum). Erfahren Sie mehr über Sellerie

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In Deutschland gibt es drei Kulturformen des Selleries, die aus der Wildform Apium graveolens var. graveolens entstanden sind: Bleichsellerie (Apium graveolens var. dulce), Knollensellerie (Apium graveolens var. rapaceum) und Schnittsellerie (Apium graveolens var. secalinum). Der wichtigste Unterschied liegt in der Ausprägung der Pflanzenteile. Charakteristisch für die Biologie des Knollenselleries ist die Ausprägung einer Sprossrübe, der Stangensellerie zeichnet sich durch seine verdickten Blattstiele aus. Die Biologie des Schnittselleries ähnelt der des Stangenselleries, jedoch sind die Blätter stärker ausgeprägt, die Stängel dahingegen weniger. Diese Unterschiede sind auch der Grund dafür, dass von jeder Kulturform ein anderer Teil zum Verzehr genutzt wird.  Das Wurzelsystem des Knollenselleries besteht aus einer häufig verdickten Pfahlwurzel und dünnen Nebenwurzeln. Als Standort  sollte der Boden  mittelschwer, tiefgründig und humos sein. Die Bodenfeuchtigkeit muss relativ hoch sein, verträgt jedoch keine Staunässe.