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Mehr über Orangenbaum

Allgemein

Der Orangenbaum, häufig auch Apfelsine genannt, stammt wie auch die Zitrone aus den subtropischen Klimazonen in China. Die Orange ist daher ein Teil der größten Gattung der Zitruspflanzen, diese wird zur Familie der Rautengewächse gezählt. Die Frucht ist keine natürlich vorkommmende, sondern eine entwickelte Kreuzung aus China.  Mandarine (Citrus reticulata) und Pampelmuse (Citrus maxima) werden zusammengefügt. Heute gehört die Zitrusfrucht zu den beliebtesten Weltweit. Was wenige wissen, Die Farbe Orange ist nach der Frucht benannt – nicht andersherum. Die Bezeichnung Apfelsine bedeutet so viel wie "Chinesischer Apfel".

Standort/Pflege

Einen vollsonnigen und warmer Standort, wie zum Beispiel eine Süd- oder Südwest Terrasse oder einen Hellen Balkon, bevorzugt die Zitruspflanze. Zusätzlich sollte der Standort regen- und windgeschützt sein. Orangenbäumchen können im Sommer mitsamt Übertopf, in ein sonniges geschütztes Beet gepflanzt werden. So können die Pflanzen im Herbst schnell und leicht in ihr Winterquartier gesetzt werden. Auch im Wintergarten oder einen sehr hellen Raum im Haus kann die Zitruspflanze gut gedeihen. Wer sein Oragenbäumchen an solch einen Standort haben möchte, sollte auf eine hohe Luftfeuchtigkeit (zum Beispiel durch Besprühen oder Abduschen) achten. Die Pflanzen stehen gut auf einen groben, durchlässigen, frisch-feuchten Substrat, das formstabil ist und leicht verschlämmt. im Handel gibt es spezielle Zitruspflanzen Erde, jedoch normal Blumenerde gemischt mit Kompost und Kokosfasern oder Perlite reicht völlig aus. Staunässe sollte vermieden werden, dies verhindert eine Drainageschicht aus Blähton oder Kieseln am Topfboden. Die Orange sollte immer gegossen werden, wenn die obere Erdschicht abgetrocknet ist. Wenn die Blätter sich nach Innen rollen benötigt die Pflanze zügig einen Wasser Nachschub. Da die Zitruspflanze viel Kalzium braucht, sollte man mit hartem, kalkhaltigen Leitungswasser Gießen.

Schädlinge/Krankheiten

Häufig leidet die Pflanze unter Chlorose, einen Calcium- oder Eisenmangel, dies zeigt die Pflanze durch Gelb verfärbte Blätter. Gelbverfärbungen entstehen jedoch auch oft durch falsche Wasser zufuhr. Wollläuse, Schildläuse und Spinnmilben befallen die Pflanze bei Trockenheit sehr gerne. Eine typische Erkrankung ist die ansteckende Grundfäule, es zeigen sich dunkle Flecken im unteren Stammbereich, aus denen eine Art Gummi austritt. Die Pflanze verliert ihre Blätter, die zweige sterben und später platzt die Rinde ab. So ein befallener Baum muss entsorgt werden.