Knackfrischer Genuss - Ernten was man säet

Frisches Obst und Gemüse ist nicht nur gesund, sondern schmeckt auch noch lecker. Wenn wir dann noch wissen, dass die Äpfel und Erdbeeren aus dem eigenen Garten kommen, ist der Genuss umso größer.

Gemüseanbau erfolgreich meistern

Legen Sie den Gemüsegarten nicht zu groß an und teilen Sie Gemüsearten nach deren Wachstumszeit ein. Wer Hauptkulturen wie Kartoffeln oder Möhren mit Vor- und Nachkulturen wie Feldsalat und Spinat kombiniert, kann das Beet zeitlich versetzt für mehrere Gemüsearten nutzen. Wichtig ist auch, den Nährstoffbedarf der Pflanzen im Blick zu haben. Schwachzehrer wie beispielsweise Buschbohnen sind eine ideale Nachkultur auf abgeernteten Kartoffelbeeten. Empfehlenswert ist auch ein jährlicher Fruchtwechsel – nur Dauerkulturen wie etwa Erdbeeren oder Rhabarber sind davon ausgenommen.

Auf die richtige Nachbarschaft kommt es an

In der Praxis hat es sich bewährt, unterschiedliche Gemüsearten in einem Beet anzupflanzen. So lassen sich die Nährstoffe im Boden optimal nutzen, da Pflanzen derselben Art nicht so stark miteinander in Konkurrenz treten. Gute Erfahrungen werden Sie zum Beispiel mit der Kombination von Tomaten und Paprika, Feldsalat und Kohlrabi oder Zwiebel und Möhren machen. Ganz wichtig ist es, zwischen den einzelnen Pflanzen genügend Platz zu lassen.

Gemüsegarten: Nützliche Tipps gegen Pilze

Pilzerkrankungen wie der Echte Mehltau breiten sich schneller aus, wenn Blattgemüse wie Salat, Wirsing oder Kohl eng beieinander stehen. Um Pflanzen zu schützen, gibt es einen Tipp: Achten Sie beim Gießen darauf, dass die Blätter nicht nass werden und gießen Sie an den Wurzeln. Hilfreich ist zudem ein sonniger und gleichsam luftiger Standort. Hier hat es auch der Grauschimmel schwer, sich zu behaupten. Dieser Pilz tritt vor allem an geschwächten Pflanzen auf. Von den Blättern breitet er sich zu den Früchten hin aus. Achten Sie darauf, dass der Boden genügend Kalzium enthält und seien Sie sparsam mit Kalziumdünger.

Tomaten & Kartoffeln

Tomaten und Kartoffeln wiederum werden häufig von der Krautfäule und der Braunfäule betroffen. Bei den Tomaten tritt die Krankheit an den Früchten auf, bei den Kartoffeln zunächst an den Blättern, bevor sie die Früchte befällt. Es empfiehlt sich, befallene Blätter möglichst rasch zu entfernen. Kohl, Radieschen und Rettiche vertrocknen, wenn sie von der Kohlhernie befallen werden. Hier müssen betroffene Pflanzen sofort entfernt werden, um eine Ausweitung der Erkrankung zu verhindern. Achten Sie zur Vorbeugung auf den pH-Wert im Boden. Optimal ist ein Wert von sieben.

Wählen Sie robuste Gemüsearten (beispielsweise Tomaten und Kartoffeln) und achten Sie auf ausreichenden Abstand zwischen den Pflanzen, damit die Luft zirkulieren kann.

Der eigene Gemüseanbau - 3 hilfreiche Tipps

  1. Robuste Gemüsesorten wählen 
  2. Genügend Abstand zwischen den Gemüsesorten
  3. Kenntnis über Nach- und Vorkulturen. Dies sind Gemüsesorten, die sehr früh bzw. spät erntereif sind und eine kurze Wachstumsphase haben.

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