Frostspanner

Die Eier überwintern in Ästen, Zweigen und Knospenschuppen. Im Frühjahr zur Zeit der Knospenentfaltung schlüpfen die Raupen aus den Eiern und beginnen mit dem Fraß an Blättern und Knospen. Erfahren Sie mehr über Frostspanner

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Schadbild

Im Frühjahr sind häufig die jungen Blätter, Blütenknospen und Blüten der Obstbäume stark befressen. An den Blättern bildet sich Lochfraß, teils sind nur noch die Mittelrippen vorhanden. Auch junge Früchte werden angefressen. Ursache sind die Raupen zweier Kleinschmetterlinge, des Großen und Kleinen Frostspanners. Von anderen ähnlichen Raupen unterscheiden sie sich durch ihre Fortbewegung nach Spannerart.

Entwicklung des Schädlings

Die Eier überwintern in Ästen, Zweigen und Knospenschuppen. Im Frühjahr zur Zeit der Knospenentfaltung schlüpfen die Raupen aus den Eiern und beginnen mit dem Fraß an Blättern und Knospen. Die Raupen wachsen bis zu 2,5 cm Länge an. Anfang Juni lassen sich die Raupen an einem Spinnfaden zu Boden und verpuppen sich. Die Puppenruhe dauert bis zum Spätherbst. Um die Zeit der Nachtfröste schlüpfen die Falter als geflügelte Männchen und ungeflügelte Weibchen (nicht flugfähig). Das Weibchen kriecht am Stamm hoch und legt nach Begattung 200 – 300 stumpfovale, hellgrüne Eier, die sich später rot verfärben.

Vorbeugung

Zur Verhinderung der Eiablage durch die flügellosen Weibchen hat sich der Einsatz von Leimringen als sehr wirkungsvoll erwiesen. Angebracht am Baumstamm Anfang September bleiben die Weibchen am Leimring kleben, wenn Sie zur Eiablage am Baumstamm hochkrabbeln.