Ameise

Ameisen verursachen große Schäden: Durch Anbeißen und Verunreinigung von Nahrungsmitteln, Materialschäden, Unterwandern von gepflasterten Flächen. Zu finden sind sie auf sandigem Untergrund, in Rasen und Blumentöpfen, des Weiteren klettern sie auch auf Sträuchern und Obstbäumen. Erfahren Sie mehr über Ameise

Schützen

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Schaden

Ameisen in Häusern und Gärten werden oft als Lästlinge wahrgenommen, können aber auch große Schäden verursachen: Durch Anbeißen von zuckerhaltigen Nahrungsmitteln und anschließend potentielles Verunreinigen mit Keimen. Materialschäden durch Nestanlage in Dachhölzern und alten Möbeln. Unterwandern von gepflasterten Terrassen und Wegen, die anschließend absinken und durch eine unebene Trittfläche stolpergefährlich sind. Die in Haus und Garten auftretenden Ameisen gehören zu den Gattungen Tetramorium (Wiesenameisen) und Lasius (Wegameise). Insbesondere die Schwarze Wegameise (Lasius niger) kann in kopfstarken Völkern zu großen Problemen führen. Diese erwähnten Ameisenarten ernähren sich von kohlenhydrathaltigen Stoffen, vor allem solche, die süß sind. Daneben werden auch tierische Eiweiße gerne gefressen. Besonders attraktiv auf Ameisen wirken entsprechend Zucker, Honig, Süßwaren, Obst, aber auch frische Fleischprodukte. Auf Nahrungssuche gelangen Ameisen so bis in Schränke und an verpackte Vorräte. Zwischen Nest und Nahrungsquelle entstehen die sogenannten „Ameisenstraßen“.

Biologie des Schädlings

Das befruchtete Weibchen der Wegameise überwintert normalerweise in einem Erdloch und beginnt im Frühjahr mit der Eiablage. In kürzerer Zeit können sich so kopfstarke Völker entwickeln. Die Ameisennester werden an geschützten Stellen im Garten, aber auch in Gebäuden angelegt. Bevorzugt werden Bereiche an Wegrändern, unter Steinen und Platten, aber auch in Mauerspalten, hinter Vertäfelungen und in sonstigen Hohlräumen. Im Sommer treten die geflügelten Geschlechtstiere auf, die in großen Massen auffallend ausschwärmen. Nach der anschließenden Paarung sterben die Männchen ab und die nun flügellosen Weibchen gründen als Königinnen neue Kolonien. Bei einigen Arten erfolgt die Eiablage ganzjährig. Bei anderen werden die Eier ab dem Frühjahr abgelegt. Ameisen betreiben Brutpflege, d.h. Eier, Larven und Puppen werden von den Arbeiterinnen während der ganzen Entwicklung betreut. Die Arbeiterinnen dieser Arten erreichen eine Größe von etwa 2 – 4 mm und sind je nach Art unterschiedlich gefärbt, wobei braune und schwarze Farbtöne vorherrschen. Die Königinnen sind deutlich größer.